BastA! Kurzprofil
 
Die Reichen werden immer reicher,
die Armen immer ärmer.“

"Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer." Diese alte Feststellung ist heute aktueller denn je: Sozialabbau, Privatisierung öffentlicher Betriebe und Entsolidarisierung der Gesellschaft sind die Stichworte. Wir sagen dazu BastA! und haben uns 1995 in „Basels starker Alternative" zusammengeschlossen.

BastA! versteht sich als Forum von Personen, die sich offen und kritisch mit der sich wandelnden Gesellschaft auseinandersetzen wollen. Wir greifen in das politische Geschehen ein, oppositionell, auf der Strasse oder im Parlament, wo BastA! gemeinsam mit der Grünen Partei die Fraktion Bündnis bildet. Wir sind auf der Suche nach neuen Wegen linker Politik, ausserhalb der Konkordanz, frech und konsequent, konstruktiv und anregend.

Für BastA! steht die soziale Frage im Zentrum. Basel hat ein relativ gut ausgebautes soziales Netz. Dazu wollen wir Sorge tragen. Wir wehren uns gegen Leistungsabbau im Sozialbereich und setzen uns dafür ein, dass die grossen Sozialwerke wie AHV oder Arbeitslosenversicherung langfristig gesichert und ausgebaut werden. Wir befürworten einkommensabhängige Krankenkassenprämien und fordern, dass der Anspruch auf Ergänzungsleistungen auf alle Personen mit geringem Einkommen ausgedehnt wird. Denn wir sind überzeugt: Ohne soziale Gerechtigkeit ist keine Demokratie denkbar.

BastA! engagiert sich für einen starken Service public. So wichtige Bereiche wie Bildung, Gesundheit, öffentlicher Verkehr, Post, Energie- und Wasserversorgung gehören nicht in die Hände privater, am Profit orientierter Unternehmen. Wir wehren uns daher entschieden gegen die aktuellen Pläne der Regierung, die BVB auszulagern. Auch die geplante flächendeckende Einführung von New Public Management lehnen wir ab.

Immer mehr Menschen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen, verdienen nicht genug, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Wir finden solche Zustände in einem Land, das zu den reichsten der Welt zählt, unwürdig. BastA! unterstützt deshalb die gewerkschaftliche Forderung nach existenzsichernden Mindestlöhnen. Wichtiges Anliegen ist uns aber auch die gerechte Verteilung der Arbeit – der bezahlten und der unbezahlten – auf beide Geschlechter. Für uns steht fest: ohne eine deutliche Verkürzung der Erwerbsarbeitszeit werden wir auch in Zukunft mit hohen Arbeitslosenzahlen zu rechnen haben.

Die Frauenbewegung hat in den vergangenen Jahrzehnten Einiges erreicht. Von einer realen Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern sind wir aber noch weit entfernt. Noch immer verdienen viele Frauen weniger als Männer, obwohl sie die gleiche Erwerbsarbeit verrichten. BastA! stellt sich solchen Tendenzen entschieden entgegen und setzt sich dafür ein, dass die öffentlichen Gelder gerecht verteilt werden und die Frauen in Gesellschaft und Politik angemessen vertreten sind. Wir achten darauf, dass die feministische Perspektive in unseren politischen Entscheidungen berücksichtigt wird.

Bildungskosten sind Investitionen in die Zukunft. BastA! hält es daher für verkehrt, im Bildungsbereich zu sparen. Die Schulen brauchen im Gegenteil mehr Geld, um den Herausforderungen der Gegenwart gerecht werden zu können. Alle Kinder, ob sie aus begüterten oder weniger begüterten Familien stammen, haben Anrecht auf eine qualitativ hochstehende Schulbildung. Die Aufspaltung der WBS in zwei Züge lehnen wir ab. Die Separierung der leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler bedeutet einen Rückschritt in die Zustände vor der Schulreform und widerspricht den Zielen des Integrationsleitbildes.

Integration ist eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit. Unter Integration versteht BastA! nicht die einseitige Anpassung der ausländischen Wohnbevölkerung an hiesige Sitten und Gebräuche, sondern einen wechselseitigen Prozess. Wir lehnen alle Formen der Diskriminierung ab und setzen uns dafür ein, dass die ausländische Wohnbevölkerung die gleichen Chancen erhält wie die schweizerische. In unserem Kanton verfügt fast ein Drittel aller Einwohnerinnen und Einwohner über keinen Schweizerpass. Wir erachten es als einer Demokratie unwürdig, dass all diese Personen aus der politischen Mitbestimmung ausgeschlossen sind. Das Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer ist uns daher ein wichtiges Anliegen.

Nicht zuletzt setzt BastA! sich dafür ein, dass Basel eine lebendige und wohnliche statt bleibt, attraktiv nicht bloss für die guten Steuerzahler, sondern für alle Bevölkerungsschichten. In der Broschüre „Mobilität mit Qualität“ haben wir dazu Ideen entwickelt und Massnahmen diskutiert, wie diese Ideen umgesetzt werden könnten. Die Broschüre kann bei uns bestellt werden.

Ist Ihr Interesse erwacht? Wenn Sie mehr über BastA! wissen möchten, nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Die BastA!-Zeitung erscheint vierteljährlich und wird Ihnen auf Wunsch gratis zugeschickt. Gegen einen jährlichen Unkostenbeitrag können Sie sich auch für den BastA!-Versand mit Veranstaltungshinweisen und regelmässigen Berichten über unsere Aktivitäten anmelden. Und nicht zuletzt sind Sie auch als Mitglied jederzeit willkommen.
 

Basel braucht eine linke, oppositionelle Gruppierung.
Basel braucht Menschen, die innovative Ideen entwickeln und umzusetzen versuchen.

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