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BastA! ist Mitglied der Grünen Partei der Schweiz

Abstimmung vom 07. März 2010

Das Kleinbasel braucht den Landhof

Der Landhof liegt mitten im dicht überbauten oberen Kleinbasel und befindet sich in einem grossen, durch Wohnbauten geschützten Innenhof. Das Areal ist mehr als ein Fussballfeld. Hier spielen Kinder, treffen sich Familien, tragen Amateurclubs ihre Fussballmatches aus und verbringen Ruhesuchende ihre Mittagspause. Der Landhof bietet Raum für verschiedenste Aktivitäten und trägt wesentlich zur Lebens- und Wohnqualität im Quartier bei.

 

 

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Abstimmung vom 07. März 2010
Nein zum Rentenklau
Zum zweiten Mal innert kurzer Zeit will das Parlament die Renten der 2. Säule senken. Diese würden bis 2015 gegenüber heute um mehr als 10 Prozent reduziert. Nachdem der Bundesrat in den vergangenen Jahren auch den Mindestzinssatz deutlich gesenkt hat (von 4% im Jahr 2002 auf heute 2%),ein weiterer bedeutender Sozialabbau

 

> www.rentenklau.ch


Kantonsfinanzen
Kein weiteres Sparpaket

BastA! ist empört, dass Basels rot-grüne Regierung dem Druck der bürgerlichen Parlamentsmehrheit nachgibt und ein weiteres Sparpaket ankündigt. Wer behauptet, dies sei ohne spürbaren Leistungsabbau möglich, betreibt Augenwischerei.

Das Muster ist immer das gleiche. Zuerst fordern die Bürgerlichen lauthals Steuersenkungen, um dann nicht minder vehement Abbaumassnahmen im Service Public zu verlangen. So geschehen auch in den vergangenen Jahren. Eine Steuersenkungsinitiative jagte die andere, die Schuldenbremse soll verschärft werden, und das ausgerechnet in einer Zeit, in der sich wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise ohnehin Mindereinnahmen für den Kanton abzeichnen. Wer so politisiert, handelt unverantwortlich... .

 

> Medienmitteilung (pdf)

 


 

Abstimmungsparolen vom 29. November:
BastA! sagt einmal Ja und zweimal Nein

Ja zur Initiative „für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten“: Das Ende des Kalten Krieges hat den welt­weiten Rüstungswahn nicht gestoppt. Die globalen Militärausgaben haben 2008 mit über 1'400 Milliarden Dollar einen neuen Rekord erreicht. Und die Schweiz dreht an der Aufrüstungsspirale mit. Letztes Jahr hat die Schweiz Waffen im Wert von 722 Millionen Franken exportiert – soviel wie noch nie.  

 

Nein zur Initiative „gegen den Bau von Minaretten".
Das Plakat der Initianten macht deutlich, worum es ihnen geht: Sie verstärken Vorurteile gegen die muslimische Bevölkerung und schüren die Angst vor einer Islamisierung der Schweiz, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Wer so politisiert, gefährdet den inneren Frieden und missachtet Grundrechte wie die Religionsfreiheit und das Diskriminierungsverbot, beides Werte, die für das friedliche Zusammenleben im Vielvölkerstaat Schweiz grundlegend sind.  

 

Nein zur Spezialfinanzierung für Aufgaben im Luftverkehr.

Der Luftverkehr verursacht sehr grosse externe Kosten in den Bereichen Umwelt, Lärm, Klima und Gesundheit der Bevölkerung. BastA! würde es begrüssen, wenn bei der Luftfahrt das Verursacherprinzip umgesetzt würde. Dazu müsste aber in erster Linie eine Kerosinbesteuerung auch für internationale Flüge eingeführt werden, die dem Luftverkehr alle Kosten anlastet, die er verursacht. Davon ist die jetzt zur Abstimmung gelangende Vorlage weit entfernt. Der vorgesehene Spezialfonds ist nicht mehr als eine Alibi-Übung, um von den eigentlichen Problemen im Luftverkehr abzulenken.

> Medienerklärung vom 20. Oktober 2009 (pdf)

 


Schorenareal
Regierung verpasst Chance

Die Basler Regierung ist im Begriff, eine Riesenchance zu verpassen. Mit dem Kauf des gesamten Schorenareals könnte dem genossenschaftlichen und gemeinnützigen Wohnungsbau Auftrieb gegeben werden. Dies wäre auch eine gewisse Kompensation für die teuren, auf gute Steuerzahlerinnen und -zahler zugeschnittenen Wohnungen, die auf dem UKBB-Areal entstehen sollen. An der Elsässer- und Hüningerstrasse ging sehr günstiger Wohnraum unwiederbringlich verloren. BastA! erwartet jetzt von der Regierung ein deutliches Zeichen, dass sie gewillt ist, in der Wohnungspolitik auch die Interessen von Personen mit kleinen und mittleren Einkommen zu berücksichtigen.

> Medienerklärung vom 06. August 2009 (pdf)


Der Fichenskandal weitet sich aus
Auch BastA! Aktivistin fichiert

Maya Heuschmann, langjährige Aktivistin bei Amnesty International und Mitglied bei BastA!, erhielt als Antwort auf ihr Gesuch um Einsicht in die Staatsschutzakten vom Dienst für Analyse und Prävention (DAP) kürzlich ein Schreiben, das bestätigt, dass sie fichiert worden ist, und sie darüber informiert, dass die Einträge gelöscht worden seien. Der erste Eintrag stammt aus dem Jahr 2002 und wird vom DAP folgendermassen umschrieben: „Eine Anfrage einer Staatsanwaltschaft vom September 2002, welche eine Liste mit mutmasslichen Links-Aktivisten enthielt, auf der Ihre Name figurierte.“ Hier wird klar, wie der DAP arbeitet: Spätestens dann, wenn eine Behörde nachfragt, ob eine Person registriert ist oder nicht, wird diese Person tatsächlich registriert! Der DAP hat offensichtlich  aus der Fichen-Affaire in den 90er Jahren nichts gelernt und sammelt munter weiter Daten politisch aktiver Personen.

> Medienerklärung vom 16. Juni 2009 (pdf)


Weiterer Anstieg der Krankenkassenprämien
Sozialmassnahmen gegen Prämienanstieg
BastA! verlangt Massnahmen, die verhindern, dass die Krankenkassenprämien im Kanton Basel-Stadt für Familien sowie Renterinnen und Rentner mit mittlerem und niedrigem Einkommen weiter ansteigen.

> Medienerklärung vom 28. Mai 2009 (pdf)


Protestresolution der BastA! Jahresversammlung vom 22. April 2009
Kurdische Politikerinnen und Politiker leben in der Türkei gefährlich

Kurdische Politikerinnen und Politiker in der Türkei leben gefährlich. In den letzten Wochen wurden über hundert Kaderleute der demokratischen kurdischen Partei DTP verhaftet. Es handelt sich hierbei offensichtlich um eine Reaktion auf das gute Abschneiden der DTP bei den Kommunalwahlen Ende März. Mit den Verhaftungen hat sich der türkische Staat einmal mehr die Chance auf eine friedliche Lösung des Kurdenproblems verbaut. BastA! hat an der Jahresversammlung vom 22. April einstimmig eine Protestresolution verabschiedet.  

> Resolution der BastA! Jahresversammlung vom 22. April 2009 (pdf)


Initiative für den öffentlichen Verkehr

Der VCS Schweiz hat Ende März gemeinsam mit der Grünen Partei der Schweiz und anderen Parteien und Organisationen die Initiative für den öffentlichen Verkehr lanciert. In der Verfassung soll nicht nur die Finanzierung der Infrastruktur für den Verkehr auf der Strasse garantiert werden – so wie es heute der Fall ist –,  sondern neu auch für den öffentlichen Verkehr. Heute fliessen 75 Prozent der Mineralölsteuer in den Strassenbau respektive Unterhalt. Die Initiative fordert eine Verfassungsänderung in dem Sinne, dass die zweckgebundenen Gelder je zur Hälfte der Strasse und der Schiene zugute kommen. Dies würde einen finanziellen Zuschuss für die Schiene von 800 Millionen Franken pro Jahr bedeuten. Nach einer Annahme der Initiative wäre es also möglich, die heute nicht vorhandenen Mittel für die notwendigen Infrastrukturausbauten des öffentlichen Verkehrs bereitzustellen.

Die Volksinitiative ist nötig, um die Verkehrspolitik umwelt- und klimafreundlich zu gestalten. Unterschreibe daher jetzt den beigelegten Initiativbogen.

> weitere Infos und Unterschriftenbogen

 

Grossratswahlen 2008:
Ein ausgezeichnetes Resultat

Das Grüne Bündnis hat ein ausgezeichnetes Wahlresultat erreicht. Mit 13,8% Stimmenanteil sind wir hinter der SP und vor der SVP die wähler(innen)stärkste Gruppierung und stellen mit 13 Sitzen zudem die drittgrösste Fraktion im verkleinerten Grossen Rat.
Das Resultat macht deutlich, dass es uns gelungen ist, mit einer gehaltvollen Kampagne und viel Engagement unsere Wählerschaft zu motivieren und neue WählerInnen zu überzeugen.

Alles zu den Wahlen auf unserer Seite www.gruenesbuendnis.ch


Volksinitiative zur Freilegung des Birsig
Das Strassenstück zwischen der Steinenvorstand und der Steinentorstrasse liegt im Zentrum der Ausgehmeile der Stadt Basel. Aufgrund der jetzigen Nutzung als Parkplatz und Durchfahrtstrasse für den Suchverkehr ist der Platz unattraktiv.
Mit dieser Initiative soll erreicht werden, dass dieser Raum im Herzen Basels zum belebten und attraktiven Ort wird.
Auf dem oberen Teil des Parkplatzes wird der Birsig frei fliessen, der untere Teil wird zur Fussgängerzone.

> Unterschriftenbogen (pdf)


Vernehmlassung zum Richtplan
In den Grundzügen ist der vorliegende Richtplan übersichtlich und anschaulich. In mehreren Punkten bleibt er jedoch unverbindlich und vage. Der vorliegende Richtplan legt den  Schwerpunkt darauf aufzuzeigen, wo mögliche Siedlungsgebiete geschaffen werden können. Unter diesem Schwerpunkt leiden die übrigen Sachgebiete. Vor allem der Natur- und Landschaftsschutz wird nur oberflächlich behandelt. Bei der Mobilität vermissen wir innovative Vorschläge zur Entwicklung des ÖV und des Langsamverkehrs.

Wir begrüssen es, dass rund 22 Jahre nach dem ersten Richtplan (1986) nun endlich ein neuer Richtplan vorliegt. Wie der Kanton selber einräumt, ist in der Vergangenheit der Richtplan als dynamisches Instrument zur Steuerung räumlicher Entwicklungen zu wenig benutz worden (S.4 des Richtplans). Wir hoffen, dass das Instrument in Zukunft – auch durch häufigeres Controlling - besser eingesetzt wird und nicht ein zahnloser Papiertiger bleibt.

> Vernehmlassung (pdf)